Oh Kater, ich habe sooo gute Laune! Könnte den ganzen Tag hüpfen, springen, singen und Blödsinn machen. Gut, tue es auch. Singen vielleicht nicht.
Küsschen, Euer Henry
Mittwoch, 19. August 2009
Dienstag, 18. August 2009
Liebesbedürftig
Habe Frauchen bei ihrem Nachhausekommen gestern abend halbtot geknutscht. Nach unseren kleinen Meinungsverschiedenheiten am Wochenende hatte ich das Bedürfnis, ihr zu zeigen, dass sie doch die Beste ist und ich gar nicht woanders hin will. Sicher ist sicher.
Frauchen sagt, ich sei ein Tüddelbüddel und hat zurückgeknutscht.
Bin glücklich. Miau.
Frauchen sagt, ich sei ein Tüddelbüddel und hat zurückgeknutscht.
Bin glücklich. Miau.
Sonntag, 16. August 2009
Ein Übermaß an Abenteuern
Was für ein Tag! Nach der Blamage mit dem Balkon hatte ich anscheinend für einen Tag noch nicht genug. So ein Sonntag muss ja genossen werden.
Bin vorne raus. Jawoll! Auch das darf ich normalerweise nicht, aber Frauchen scheint heute nicht ganz auf Draht zu sein. Habe die Gelegenheit genutzt, alle umliegenden Gärten einer genauen Inspektion zu unterziehen, besonders unter der Prämisse, dass dieser dreiste schwarzweiße Kater hier immer rumstreicht. Da konnte Frauchen rufen, soviel sie wollte. Hatte zu tun und das nicht zu knapp.
Habe mich nach ner Weile mal wieder gezeigt, bevor Frauchen die Polizei, Feuerwehr, Tiernotrettung etc. ruft. Anscheinend war Frauchen der total irrigen und jedweder Grundlage entbehrenden Meinung, mein Auftauchen sei mit meinem Nachhausekommen gleichzusetzen. Denkste Puppe! Aus einem kurzen Streit zu diesem Thema ging ich siegreich hervor und schlug mich wieder in die Büsche. Frauchen pöbelte was hinter mir her, was verdächtig nach "Dann such Dir doch ein neues Zuhause, blödes Vieh" klang.
Nach ner Weile wird aber auch das größte Abenteuer langweilig und alle Gärten waren erfolgreich inspiziert. Nur ... nachhause konnte ich ja nicht. Frauchen hatte zuletzt reichlich böse gewirkt und wenn mit ihr nicht gut Kirschen essen ist, sollte man ihr aus dem Weg gehen. Also habe ich ihren Rat angenommen und mir ein neues Zuhause gesucht. Und dabei fiel ich bösem Verrat anheim! Miau.
Man ließ mich rein und kümmerte sich rührend um mich. Was ich nicht merkte war, dass das alles nur ein fieses Täuschungsmanöver war. Während der Herr des Hauses mich ablenkte, schlüpfte seine Angetraute aus der Tür und verpfiff meinen Aufenthaltsort an Frauchen, die mich postwendend abholte.
Wenn Ihr glaubt, das sei Abenteuer genug, habt Ihr euch reichlich geirrt. Nach einer kurzen Pause drinnen (Frauchen war mit einer Freundin weggegangen), habe ich, kaum der Freihheit wiedergegeben, hinter Frauchens Rücken etwas - zugegeben - recht Dummes getan. Ich bin über den Zaun. Musste sein, da war - endlich - der Schwarzweiße. Frauchen behauptet, das Hauen, Stechen und vor allem Brüllen sei bis in die Hamburger Innenstadt zu hören gewesen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, den Kürzeren gezogen zu haben. Musste den geordneten Rückzug antreten und nichts wie nachhause. Aber eine verlorene Schlacht bedeutet noch keinen verlorenen Krieg.
Frauchen, kannst Du bitte mal den Garten checken, ob ich gefahrlos rauskann? Mir ist ein bißchen mulmig. Ist mir der Schwarzweiße etwa gefolgt?
Miau!
Alles Liebe, Euer Henry, leicht eingeschüchterter Killerkater
Bin vorne raus. Jawoll! Auch das darf ich normalerweise nicht, aber Frauchen scheint heute nicht ganz auf Draht zu sein. Habe die Gelegenheit genutzt, alle umliegenden Gärten einer genauen Inspektion zu unterziehen, besonders unter der Prämisse, dass dieser dreiste schwarzweiße Kater hier immer rumstreicht. Da konnte Frauchen rufen, soviel sie wollte. Hatte zu tun und das nicht zu knapp.
Habe mich nach ner Weile mal wieder gezeigt, bevor Frauchen die Polizei, Feuerwehr, Tiernotrettung etc. ruft. Anscheinend war Frauchen der total irrigen und jedweder Grundlage entbehrenden Meinung, mein Auftauchen sei mit meinem Nachhausekommen gleichzusetzen. Denkste Puppe! Aus einem kurzen Streit zu diesem Thema ging ich siegreich hervor und schlug mich wieder in die Büsche. Frauchen pöbelte was hinter mir her, was verdächtig nach "Dann such Dir doch ein neues Zuhause, blödes Vieh" klang.
Nach ner Weile wird aber auch das größte Abenteuer langweilig und alle Gärten waren erfolgreich inspiziert. Nur ... nachhause konnte ich ja nicht. Frauchen hatte zuletzt reichlich böse gewirkt und wenn mit ihr nicht gut Kirschen essen ist, sollte man ihr aus dem Weg gehen. Also habe ich ihren Rat angenommen und mir ein neues Zuhause gesucht. Und dabei fiel ich bösem Verrat anheim! Miau.
Man ließ mich rein und kümmerte sich rührend um mich. Was ich nicht merkte war, dass das alles nur ein fieses Täuschungsmanöver war. Während der Herr des Hauses mich ablenkte, schlüpfte seine Angetraute aus der Tür und verpfiff meinen Aufenthaltsort an Frauchen, die mich postwendend abholte.
Wenn Ihr glaubt, das sei Abenteuer genug, habt Ihr euch reichlich geirrt. Nach einer kurzen Pause drinnen (Frauchen war mit einer Freundin weggegangen), habe ich, kaum der Freihheit wiedergegeben, hinter Frauchens Rücken etwas - zugegeben - recht Dummes getan. Ich bin über den Zaun. Musste sein, da war - endlich - der Schwarzweiße. Frauchen behauptet, das Hauen, Stechen und vor allem Brüllen sei bis in die Hamburger Innenstadt zu hören gewesen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, den Kürzeren gezogen zu haben. Musste den geordneten Rückzug antreten und nichts wie nachhause. Aber eine verlorene Schlacht bedeutet noch keinen verlorenen Krieg.
Frauchen, kannst Du bitte mal den Garten checken, ob ich gefahrlos rauskann? Mir ist ein bißchen mulmig. Ist mir der Schwarzweiße etwa gefolgt?
Miau!
Alles Liebe, Euer Henry, leicht eingeschüchterter Killerkater
Oups!
Alles begann ganz harmlos. Es gelang mir, den Balkon zu erobern. Auf den darf ich nicht, weil Frauchen glaubt, ich könnte über die Terrassenbedachung in den Nachbarsgarten flitzen. Stimmt. Könnte ich.
Um das zu verhindern, hat Frauchen so'n lächerliches Fliegengitter davor gemacht. Hab eine Ecke abgelöst, angehoben und mich drunterdurchgeschlängelt. Frauchen hat vielleicht doof gekuckt. Ha!
Natürlich schritt sie sofort ein und holte mich wieder rein. Spielverderber. Miau.
Habe den Trick wiederholt, als Frauchen duschte. Anscheinend glaubte sie, das Fliegengitter vernünftig gegen mich gesichert zu haben. Habe alles inspiziert und beschlossen, das Terrassendach als Fluchtmöglichkeit mal genauer auszukundschaften. Inzwischen kehrte Frauchen zurück. Aber auf das Dach konnte sie mir nicht folgen. Ist zu schwer. So spannend war das gar nicht und ich überlegte gerade, wie ich, ohne mein Gesicht zu verlieren umkehren könnte, als Frauchen einen Katzenstick holte, um mich zu locken. Sehr gut. So geht's.
Nur ... ich passte nicht mehr durch die Balkonstäbe. Raus ging ganz einfach. Aber zurück war mein Bäuchlein im Weg. So sehr ich auch drückte und zog - und immerhin hing ein Katzenstick vor meiner Nase - ich passte nicht durch. Vollkommen unzeremoniell und ausgesprochen schlecht für mein Ehrgefühl hat Frauchen von hinten kräftig geschoben. Mit einem Plopp war ich durch. Heiliger Kater, war das peinlich!
Und jetzt her mit dem Katzenstick. Miau!
Um das zu verhindern, hat Frauchen so'n lächerliches Fliegengitter davor gemacht. Hab eine Ecke abgelöst, angehoben und mich drunterdurchgeschlängelt. Frauchen hat vielleicht doof gekuckt. Ha!
Natürlich schritt sie sofort ein und holte mich wieder rein. Spielverderber. Miau.
Habe den Trick wiederholt, als Frauchen duschte. Anscheinend glaubte sie, das Fliegengitter vernünftig gegen mich gesichert zu haben. Habe alles inspiziert und beschlossen, das Terrassendach als Fluchtmöglichkeit mal genauer auszukundschaften. Inzwischen kehrte Frauchen zurück. Aber auf das Dach konnte sie mir nicht folgen. Ist zu schwer. So spannend war das gar nicht und ich überlegte gerade, wie ich, ohne mein Gesicht zu verlieren umkehren könnte, als Frauchen einen Katzenstick holte, um mich zu locken. Sehr gut. So geht's.
Nur ... ich passte nicht mehr durch die Balkonstäbe. Raus ging ganz einfach. Aber zurück war mein Bäuchlein im Weg. So sehr ich auch drückte und zog - und immerhin hing ein Katzenstick vor meiner Nase - ich passte nicht durch. Vollkommen unzeremoniell und ausgesprochen schlecht für mein Ehrgefühl hat Frauchen von hinten kräftig geschoben. Mit einem Plopp war ich durch. Heiliger Kater, war das peinlich!
Und jetzt her mit dem Katzenstick. Miau!
Freitag, 14. August 2009
Kein Gentleman
Frauchen sagt, ich hätte mich unmöglich benommen. Gar nicht!
Gut, habe den netten Besuch gekrallt und gebissen ... aber er hat mein Bäuchlein angefasst! Frauchen sagt, warnen wäre schön gewesen. Bin nunmal ein Killerkater und kein Weichkätzchen.
'Tschuldigung. Miau!
Alles Liebe, Euer Henry, der es nicht bös gemeint hat
Gut, habe den netten Besuch gekrallt und gebissen ... aber er hat mein Bäuchlein angefasst! Frauchen sagt, warnen wäre schön gewesen. Bin nunmal ein Killerkater und kein Weichkätzchen.
'Tschuldigung. Miau!
Alles Liebe, Euer Henry, der es nicht bös gemeint hat
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