Sonntag, 28. August 2011

Hunde kommen wenn man sie ruft

Katzen nehmen die Nachricht zur Kenntnis und kommen später darauf zurück.

Das ist genetisch so festgelegt, da können wir gar nicht aus unserer Haut. Aber vor was für Probleme einen das stellt! Heiliger Kater.

Gestern erst: Frauchen plante ein gemütliches Mittagsschläfchen auf dem Sofa, sofort erschien vor meinem geistigen Auge die Vorstellung von einem ebenso gemütlichen Mittagsschläfchen auf Frauchen's Schoß. Es wäre alles so schön und einfach gewesen, hätte Frauchen nicht gemeint, mich rufen zu wollen. Toll! Und nun? So kann ich ja nun nicht auf Frauchen's Schoß. Wie sieht das denn aus, bitte? Als wenn ich käme, wenn man mich ruft. Da saß ich nun und musste so tun, als wenn ich ganz was anderes wollte und sie gar nicht gehört hätte.

Zum Glück bemerkte Frauchen ihr Missgeschick, tat so, als sei sie sofort tief und fest eingeschlafen und so konnte ich ohne weiteres Zieren auf sie drauf klettern. Geht doch! Miau.

Lilly-Püppie hat da übrigens einen Gendefekt. Sie tut, was Frauchen sagt. Habe den Verdacht, die springt auch durch nen Feuerreifen, wenn Frauchen das wollte. Hat die ein Glück, dass Frauchen nicht auf so komische Ideen kommt. Sag ja, die ist ne Mogelpackung.

Donnerstag, 25. August 2011

Es liegt was in der Luft

Wir - ja wir - haben heute so Lust zu spielen und zu toben und Blödsinn zu machen. Natürlich getrennt. Spielen doch nicht miteinander! Wer sind wir denn? Frauchen sagt, wir seien albern, musste aber doch lachen und hat sich in ihr Schicksal ergeben und ist abwechselnd mit uns durchs Haus getobt.

Das Leben ist schön, sagt auch Lilly.

Dienstag, 23. August 2011

Terrorkater

Frauchen sagt, ich sei unmöglich. Hey! Immer auf die Kleinen. Menno.

Habe mir gestern einen Spaß draus gemacht, Lilly immer sofort wieder unters Bett zu jagen, sobald diese auch nur ein Pfötchen raussetzte. Nichtmal zum Fressen kam sie. Hihi. Miau. Also ICH hatte Spaß.

Sonntag, 21. August 2011

Samstag, 20. August 2011

Die Entdeckung der Langsamkeit

Es wird sagt Frauchen. Sie hat aber keine Ahnung, wieviel Arbeit das ist. Miau!

Wie sie auf dieses schmale Brett kommt? Frauchen wurde vor zwei Nächten wach, weil sie feststellte, dass sie ihre Beine nicht mehr ausstrecken konnte und sich - vollkommen zu recht - fragte, seit wann Betten einlaufen können. Zu ihren Füßen lagen Lilly und meine Herrlichkeit friedlich schlummernd nebeneinander, nur 30 cm auseinander, was den Platzmangel im Fußraum begründete.

Und gestern Abend haben wir tatsächlich gemeinsam bei Frauchen auf dem Sofa gelegen. Das war zwar ein etwas längerer Akt mit einigem Gefauche von Lillys Seite und sehr vorsichtigem Bewegen meinerseits, aber am Ende lag ich auf Frauchens Schoß und Lilly vorne an den Füßen.

Frauchen ist sehr zufrieden. Ich auch. Miau.

Mittwoch, 17. August 2011

Kindergarten

Uihhh. Frauchen sagt, wir benähmen uns wie ein ganzer Kleinkindergarten und langsam würde es reichlich albern werden. Katzengarten! Dummes Frauchen.

Was war? Wollte heute Nacht zu Frauchen ins Bett, wurde von der doofen Püppie aber sofort angefaucht, angemacht und gehauen. Sie lag da nämlich schon. Menno, gemein! Saß vollkommen bedröppelt im Flur und traute mich nicht mehr rein.

Frauchen stand dann auf und hat mich getröstet, weil gestern sowieso nicht mein Tag war. Alles doof! Aber wenn ich nun dachte, Frauchen ist auf meiner Seite, hatte ich mich geschnitten. Kaum war trösten rum, hielt sie mir einen Vortrag. Sie wisse genau, warum Püppie immer mit mir schimpfe, das sei alles, weil ich immer so gemein zu ihr sei, sie immer wegjage und machmal auch ganz schön doll haue. Mist!

Dann hat Frauchen noch ein bißchen mit mir gespielt. Also Frauchen hat gespielt. Fand das eigentlich eher langweilig. Es wurde erst interessant, als Lillyput angelaufen kam und mitspielen wollte. Das dumme Dingelchen vergisst ja jede Gefahr sobald ein Band irgendwo ins Spiel kommt. Lilly ist ein Band-o-holic. Fand prompt das Band total interessant und wollte damit spielen.

Da Frauchen meinte, das würde ja nur in Mord und Totschlag ausarten, wenn wir jetzt beide mit dem Band spielen wollten, ist sie einfach wieder ins Bett gegangen, nicht aber ohne uns noch einen Vortrag zu halten, dem wir beide hübsch nebeneinander einträchtig lauschten.

Das Ganze endete damit, dass Lilly freiwillig im Arbeitszimmer schlafen ging und mir das Bett überließ. Morgens haben wir dann getauscht, Lilly durfte ins Bett und ich bin auf die Jagd gegangen, in unserer Hecke wohnt nämlich eine Wühlmaus.

Alles Liebe, Euer Henry, der sich unverstanden fühlt

Montag, 15. August 2011

Übermut

Tagsüber gefällt es Lilly und mir - sehr zu Frauchens Verdruss - uns wo wir einander begegnen zu ärgern.

Nachts schlafen wir dann gemeinsam bei Frauchen im Bett. Lilly rechts, ich links und Frauchen angeblich unter Beklemmung leidend, in der Mitte. Stehe dann gegen Morgengrauen auf und begebe mich auf die Jagd, Lilly, die faule Nuss, bleibt dann noch liegen.

Kam heute Morgen rechtzeitig zur Aufstehzeit nachhause und küsste Frauchen wach, da war Lillyput schon auf. Wir zwei Alten genossen gerade eine fröhliche Schmuseeinheit, als Lilly durchdrehte: Treppe hoch, Teppich verhauen, Treppe wieder runter, Blödsinn im Wohnzimmer, Treppe wieder hoch. Erst sahen Frauchen und ich uns irritiert an, dann konsterniert hinter der albernen Flitzpiepe hinterher.

Unser Leben war mal so schön ruhig. Miau.