Mittwoch, 4. Januar 2012

Krankenakte

Erstmal:

Frohes Neues Jahr! Mau.

Für mich hat das Jahr nicht so toll angefangen. Frauchen hat mich zum Tierarzt geschleppt, eigentlich wollte sie nur eine Urinprobe nehmen lassen, weil sie Angst hatte, ich hätte eine Blasenentzündung. Hab ich nicht! Fragt mich doch einfach.

Die Urinuntersuchung ergab, dass ich keine Blasenentzündung habe (ha!) und auch kein Struvit. Das ist doch gut, ne? Aber leider hat man Blut gefunden und deshalb ein großes Blutbild gemacht. Aua!

Meine Nierenwerte sind nicht gut.

Und als wenn das nicht schon schlimm genug wäre, muss ich nun wieder Diät machen. Nierendiät. In zwei Monaten wird dann nochmal kontroliert. Menno. Miau.

Fühle mich aber gar nicht krank. Ehrlich.

Freitag, 23. Dezember 2011

Winter

Frauchen sagt, ich sei furchtbar faul und müsse hier mal endlich wieder was schreiben. Okeeeeeeee ...

Die Flohinvasion ist gestoppt. Glaub ja sowieso, Frauchen bildet sich das alles ein. ICH hatte keinen Floh, bin sicher. Miau.

Aber Frauchen ist ja sowieso komisch. Da hat sie für viel Geld einen riesengroßen Kratzbaum gekauft, weil sie meinte, wir würden uns immer um die besten Plätze auf dem Sofa streiten und so hätten wir doch ganz tolle 1-A Premium Plätze auf dem Kratzbaum. Aha. Benutzen den nicht. Wollen auf's Sofa zu Frauchen, nicht auf nen Kratzbaum. Klar, oder? Frauchen hat den jetzt mit viel Verlust weiterverkauft.

Apropos Streit:
Hatte gestern beschlossen, dass das Sofa Lilly-freie Zone ist und dieses mit all der mir zur Verfügung stehenden körperlichen Überlegenheit auch durchgesetzt. Lilly durfte unterm Esstisch schlafen. Frauchen war nur semi-erfreut. Hat aber vor Kurzem beschlossen, wir würden nun lange genug zusammenleben, da müsse sie keine Paarberatung mehr machen und daher nichts dazu gesagt.

Doof war, dass Lilly nachts den Spieß umdrehte, mich aus dem Bett warf und den weiteren Zugang versperrte, musste woanders schlafen. Menno! Frauchen sagt, das ist ausgleichende Gerechtigkeit.

Heute Morgen brauchte Frauchen zur Frühstücksbereitung mal wieder länger und wir saßen traut mit knurrendem Mägen in der Küche, als Lilly auf ganz komische Ideen kam. Schnurrstracks auf mich zu und dann wurde genäselt. Gebe zu, habe ihr das Näschen abgeleckt ... aus Rache! Ehrlich.

Danach haben wir uns dann wieder gestritten, wer durch die Terrassentür darf und wer draußen bleiben muss. Frauchen sagt, wir treiben sie in den Wahnsinn.

Ach ja, übrigens, wenn hier einer wahnsinnig wird, bin ich das! Die Püppie spielt nicht mit mir! Die ist so doof. Will spielen! Menno. Frauchen sagt, meine Spielaufforderung sei ein wenig brutal und Püppie ja nunmal ein Määäädchen, so wird das nie was. Toll, jetzt bin wieder ich Schuld. Menno.

Hab was gehört, dass mein dem Wahnsinn verfallenes Frauchen über eine dritte Katze nachdenkt. Einen Kater zum Spielen!

Obwohl ... Moment mal ... noch so'n Vieh hier im Haus? Weiss nicht.

Montag, 5. Dezember 2011

Ungeziefer

Einer der üblichen Verdächtigen hat eine Ratte gefangen und im Garten gelagert. Frauchen fand das bäh. Soll froh sein, dass wer-auch-immer die nicht mit reingebracht hat. Frauchen überlegt nun, einen Gebissabdruck bei Lilly und mir zu nehmen, zur Beweisführung und Täter-Überführung.

Desweiteren betätigen wir uns derzeit als Flohtaxis. Frauchen meint, sie hätte auch genug zu tun, ohne alle Schlafplätze regelmäßig durchwaschen zu müssen. Fragt uns mal! Wir mussten uns doch dieses übel stinkende Zeugs in den Nacken schmieren lassen. Gut, Lilly-Doofie hat das ja gar nicht gemerkt, die dachte, Frauchen schmust sie. Herr, lass Hirn regnen.

Ansonsten ist hier alles supi. Wenn wir uns nicht gerade streiten und total doof finden, geben wir uns Nasenküsschen. Ja, gebe es zu: Lilly ist zwar ganz schön doof, aber auch ganz schön niedlich. Miau.

Dienstag, 29. November 2011

Weiber

Immer diese Knutscherei. Ibäh!

Gestern Abend: Sir Henry von und zu Killerkater sitzt am Wohnzimmerfenster und überschaut sein Revier. Dieses wurde von Frauchen vollkommen falsch als "ich möchte raus" interpretiert und so öffnete sich - wie von Geisterhand - die Terrassentür. Kann man nicht mal in Ruhe auskucken? Wollte nicht raus. Miau.

Da näherte sich ein Schatten aus dem Dunkel. Kauerte mich strategisch günstig hinter einen Staubfussel und wartete. Der Schatten näherte sich schneller Pfote. Doch was auch immer mich verriet, der Schatten hielt plötzlich inne und überdachte seine Angriffsstrategie. Für Lilly gibt es grunsätzlich nur eine Richtung: Vorwärts! Und so schoss sie zielsicher auf mich - lag immer noch platt wie eine Flunder - zu.

Und dann ...

...

...

gab's Nasenküsschen. Ibäh. Habe zur Rache zurückgeknutscht. Miau.

Verstehe einer, warum Frauchen vor Rührung beinahe geweint hätte. Dummes Frauchen.

Montag, 28. November 2011

Lilly-Drogy

Freitag war es soweit: Lilly musste nun endlich und ohne weitere Diskussion zum Tierarzt. Dafür gab es Drogen - auf nüchternen Magen. Verstehe nicht, warum ich mit hungern musste. Menno.

Mit hungrigem Magen ist mit der geduldigsten Katze nicht gut Kirschen essen. Also haben Lilly und ich jede Gelegenheit genutzt, uns anzumotzen. Frauchen war genervt und meinte, sie sei wegen der Tierarzt-Aktion sowieso schon vollkommen fertig, da müssten wir nicht noch auf ihren Nerven rumtrampeln. Bin nirgends drauf rumgetrampelt. Ehrlich!

Weiß auch nicht, warum Frauchen sich so anstellt. Ging doch alles super. Katze in der Tasche, Tierarzt mit dem Allgemeinzustand sehr zufrieden, Impfung in der Katze und am Ende sogar für alle Beteiligten (und Unbeteiligten) Futter satt! Miau.

Lilly hat dann den Rest des Tages ihren Rausch im Keller ausgeschlafen.

Freitag, 25. November 2011

Komfortzone

Habe eine etwas weitere Komfortzone. Mag es nicht, wenn man mir auf die Pelle rückt. Finde, das ist mein gutes Recht.

Püppie ist mehr der Kuscheltyp und findet Nähe total toll. Vermute, deshalb ignoriert sie meine Komfortzone ständig. Musste gestern deutlich werden. Ständig hüpfte sie vor meiner Nase rum. Fühlte mich belästigt und habe ihr einen leichten, aber deutlichen Klapps auf den Popo verpasst. Sie hat den Rüffel mit Anstand hingenommen. Fürchte nur, ändern wird das nichts. Miau.

Dienstag, 22. November 2011

Platzmangel

Lilly macht sich nachts im Bett so breit, dass Frauchen und ich beinahe rausfallen. Ehrlich! Und anstatt zumindest auf ihrer Seite des Bettes zu bleiben, kam sie heute Nacht auch noch angekuschelt. Habe ihr die Meinung gefaucht und bin weggerückt, als sie mir zu sehr auf die Pelle rückte. Aufdringlich!

Ansonsten lernt Püppie gerade, dass Frauchen abends mit dem Fahrrad hinten an der Gartenpforte ankommt und man sie dort dann begrüßen kann. Mit rum geht sie aber noch nicht. Da muss ich Frauchen noch alleine heim geleiten. Das ist Lilly-Püpp zu unheimlich.

Mache das ja gerne. Nicht, dass Frauchen sich noch verläuft und dann gibt es kein Abendbrot. Miau.